Einige Jahre meiner Kindheit habe ich
auf dem Lande verbracht. Das liegt
jetzt eine ganze Weile zurück,
aber ich kann mich noch ganz genau an das
Krähen des Hahnes,
die Hühner, Pferde, Ziegen, Kühe und natürlich
auch an
unsere Hunde und die Jagdtage mit meinem Großvater
erinnern.
Es ist wohl wie bei den Hunden die frühkindliche
Prägung. Das Bild vom
Leben auf dem Lande hat sich nie verabschiedet.
Heute versuchen wir,
dieses Bild zu leben und so gut es geht,
unabhängig vom Eifer der
Organisationsgesellschaft zu sein.
Zu dieser Philosophie und Praxis der „
Selbst-Versorgung“ gehört natürlich
auch die Jagd.
Und was wäre die Jagd ohne unsere Hunde? Anfangs
musste ich
meine Frau vom Familienmitglied Hund überzeugen. Es ist nicht
einfach,einen Menschen auf den Hund zu bringen, wenn dieser Angst
vor Hunden hat.
Unser erster Hund kam 1995 und war ein
Golden Retriever Rüde. Wie der
Name der Rasse schon verspricht,
ist unser Dustin ein Goldstück von einem
Hund. Mit seiner
Sanftheit und seinem Charme überzeugte er meine Frau
sehr
schnell: „ Frauchen, Du brauchst vor mir keine Angst zu
haben“.
Plötzlich war es auf einmal ihr Hund und die
beiden sind nun ein Herz und
eine Seele. Die Angst vor Hunden
ist verschwunden.
Im Sommer 2001 wurde unsere Hundefamilie
größer. Unsere Labrador
Retriever Hündin Winni
kam ins Haus. Da es gut überlegt und lange geplant
war, entschloss
ich mich nun endlich, den Jagdschein zu machen. Winni und
ich
wuchsen so in das Jagdwesen hinein.